| 5. Schnittstellenkonferenz |
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Thema: All different - all equal?!
Zur Rolle des Sports in der Auseinandersetzung
mit Rassismus und Rechtsextremismus
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9. November 2006
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Frankfurt / Main
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Programm
Rassistische oder rechtsextreme Entwicklungen treten in allen gesellschaftlichen Bereichen auf, offen sichtbar oder in latenter Form. Auch Sportvereine und -organisationen bleiben hiervon nicht verschont - im Gegenteil: Gerade der Sport bietet oft Anknüpfungspunkte für rechtsextreme Rekrutierungsversuche. Andererseits versuchen sowohl übergreifende Netzwerke gegen Rechts als auch Einrichtungen der Jugendarbeit die Attraktivität und Niedrigschwelligkeit von Sportangeboten für die Aktivierung gegen Rechtsextremismus zu nutzen.
Die Schnittstellenkonferenz will verschiedene Wege und Modelle vorstellen und diskutieren, wie in Sport und Jugendhilfe Rassismus und Rechtsextremismus begegnet werden kann. Dabei soll es nicht nur um die Arbeit mit bereits auffälligen Jugendlichen gehen, sondern auch darum, wie die "normalen" Strukturen und Prozesse in Institutionen Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen - oder auch unbewusst befördern - können.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jugendkampagne des Europarates statt.
Flyer (PDF-Dokument zum Download)
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Ablauf Donnerstag, 9. 11. 2006
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10:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung
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11:15 Uhr Vorträge
Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus: Sportorganisationen als Spiegelbild der Gesellschaft?
Prof. Dr. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg
Erfahrungen aus sport- und erlebnispädagogischen Ansätzen
in den Bundesprogrammen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Theoretische Hintergründe, Ansätze und Wirkungen
Ulrich Brüggemann, Deutsches Jugendinstitut Halle/Leipzig
Anschließend Diskussion
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12:45 Uhr Mittagspause
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13:45 Uhr Projektvorstellungen und Arbeit in Workshops
| AG 1: |
| Rechtsextremismus und Rassismus in Vereinen und Organisationen
Wie kann man in der eigenen Institution die Auseinandersetzung mit diesen gesellschaftlichen Problemen befördern und welche Veränderungsprozesse werden damit ausgelöst?
Angelika Ribler, Sportjugend Hessen, Projekt "Interkulturelle Konfliktvermittlung/Mediation im Fußball" |
| AG 2: |
| Rassismus im Fußballkontext
Regelmäßig erreichen uns Meldungen von "Affenrufen" und anderen Diskriminierungen im Umfeld von Fußballspielen. Welche (Re-)Aktionsformen haben Faninitiativen und Fanprojekte entwickelt?
Bodo Berg, "Dem Ball egal", Gelsenkirchen
Christian Kabs/Torsten Rudolph, Fanprojekt Dresden
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| AG 3: |
| Zur Bedeutung von Sportprojekten und Sportangeboten in Netzwerken gegen Rechts
Sportangebote sind attraktiv für unterschiedliche Zielgruppen, können Begegnungen und Kontakte fördern. Wie können Netzwerke gegen Rechts sich dies zunutze machen?
Dr. Esther Lehnert, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), ehemals "Lokaler Aktionsplan Potsdam für Demokratie und Toleranz"
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| AG 4: |
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Konkrete pädagogische Ansätze in der Arbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Wie kann die Arbeit mit Jugendlichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus aussehen, und was lässt sich von den bewährten Ansätzen der Jugendbildungsarbeit mit Schulklassen auf Sportvereine übertragen?
Sabine Diederich, Jugendbildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
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15:30 Uhr Talkrunde: Chancen und Grenzen von Sportangeboten in der Auseinandersetzung
mit Rassismus und Rechtsextremismus
Antje Hagel, Fanprojekt Offenbach
Jan Holze, Deutsche Sportjugend
Prof. Dr. Gunter A. Pilz, Universität Hannover
Prof. Dr. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg
Juliane Stoll, Sportjugend Hessen
Dr. Stephan Bundschuh, Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V.
Moderation: Margit Rehn, Frankfurter Rundschau
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Veranstalter:
Deutsche Sportjugend im DOSB[ DSJ ]
Sportjugend Hessen
Koordinationsstelle Fan-Projekte bei der dsj [ KOS ]
Camino [ Camino ]
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Termin: 9. November 2006
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Ort: Landessportbund Hessen e.V.
Otto-Fleck.Schneise 4
60528 Main Frankfurt am Main
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Zielgruppe: Die Schnittstellenkonferenz richtet sich an Multiplikator/innen und Praktiker/innen aus Sport und Jugendhilfe, darüber hinaus auch an Interessierte aus anderen Bereichen.
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Ansprechpartnerin: Sabine Behn
Camino gGmbH
Scharnhorststr. 5, 10115 Berlin
Telefon: 030 / 786 29 84, Fax: 030 / 785 00 91
mail@camino-werkstatt.de
Weitere Informationen zur Kampagne "All different - all equal" unter www.jugendkampagne.de
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